Er ist nervös und erschrickt leicht.
Der Furchtsame erschrickt vor der Gefahr, der Feige in ihr, der Mutige nach ihr.
Wie leicht sich das sagt: Sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht!
An einem Verrückten erschrickt uns am meisten die vernünftige Art, auf die er sich unterhält.
So kalt, so eisig, dass man sich an ihm die Finger verbrennt! Jede Hand erschrickt, die ihn anfaßt! — Und gerade darum halten manche ihn für glühend.
Kein Bettler erschrickt vor einem großen Stück.
Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt dennoch, wenn es dunkel ist.
Tom erschrickt leicht.
Er erschrickt sich leicht.
Den guten Arzt erkennt man daran, dass er seine Patienten vor dem Leberschaden warnt, aber nicht zu Tode erschrickt, wenn sie ihm aus Dankbarkeit ein Kistchen Burgunder schenken.
„Mussten Sie mich denn so erschrecken?“ – „Es erschrickt nur der, der ein schlechtes Gewissen hat!“
Zum Glück erschrickt Michael nicht so leicht.